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| Informationen zur Sicherheit beim Reiten | ||||||
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Wer einmal die Hinweise zum Einstellen eines Casco-Helms gelesen hat, sieht sofort, dass hier die Begurtung völlig falsch eingestellt ist. |
Des öfteren treffe ich auf Reiter, die zwar regelmäßig mit Reithelm reiten und von dessen Sinn überzeugt sind. Aber was da teilweise auf den Köpfen dieser Leute zu sehen ist, läßt einen nur erschaudern:
10 Jahre alte Reitkappen mit von weitem sichtbaren Beschädigungen, die höchstens noch einen Minimalschutz bieten können.
Oder zwar aktuelle Reithelme, aber völlig falsch eingestellt mit munter in der Luft rumhängenden Befestigungsgurten, die so im Falle eines Sturzes unter Umständen tatsächlich mehr schaden als nutzen können usw.
Daher sei an dieser Stelle eindringlich darauf hingewiesen, dass nur ein moderner, richtig sitzender Reithelm eine ausreichende Sicherheit bietet! Aufgrund von Alterung (Hitze, Kälte, UV-Strahlung) der eingesetzten Kunststoffe ist davon auszugehen, dass bei Reithelmen die länger als 5 Jahre im Gebrauch sind bereits mit einer reduzierten Schutzwirkung zu rechnen ist. Selbstverständlich sind Reithelme mit äußerlich sichtbarer Beschädigung der Begurtung oder der stoßabsorbierenden Schicht sofort zu ersetzen. Gleiches gilt wenn man bei einem Sturz tatsächlich auf den Kopf gefallen ist. Auch das Fallenlassen (oder gar Werfen - bei Kindern zu beobachten) auf harten Boden kann die Schutzwirkung nachhaltig verschlechtern. |
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So ist es richtig! |
Bei fast allen Leichthelme kann die Beriemung unter anderem durch die Position des "Y-Verteilers" eingestellt werden. Dieser sollte wie auf
dem unteren Bild links zu sehen ist in aller Regel (ob es Ausnahmen gibt weiß ich nicht) etwa knapp unter dem Ohr plaziert sein. Dies sollte in
der Anleitung zum Helm erklärt sein. Auch gemäß meinen eigenen Versuchen ist dies die Position, bei der sich der Helm am wenigsten leicht aus seiner
korrekten Position verschieben lässt. (Vorausgesetzt der Kinnriemen und der Rest der Begurtung sind fest angezogen!!)
Geradezu peinlich ist es dann aber, wenn in Katalogabbildungen eine völlig falsche Position (ähnlich wie im oberen Bild) zu sehen ist. Oder man an Hand der Abbildung schon erkennen kann, dass es aufgrund der Konstruktion völlig unmöglich ist, die korrekte Position zu erreichen. Da kann man nur sagen: Finger weg !! |
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Ein Reithelm muß gut passen und fest sitzen! Nicht passende oder falsch eingestellte Reithelme dürften die häufigste Ursache für durch den Helm verursachte Verletzungen sein! Sowohl beim Kauf (vorallem bei nicht verstellbaren Modellen) als auch bei der Einstellung ist folgendes zu beachten: Die Helmgröße sollte so gewählt (bzw. eingestellt) werden, dass der Helm fest auf dem Kopf sitzt, natürlich ohne zu drücken oder Kopfschmerzen zu verursachen. Die Beriemung sollte so eng wie möglich eingestellt werden, teilweise sind den Helmen Anleitungen beigefügt, wie die Einstellung am besten durchgeführt wird. Der Helm sollte sich mit der Hand möglichst wenig nach vorne oder hinten verschieben lassen. Vorsicht ist bei Helmen geboten, die kaum eine Einstellung für die Beriemung zulassen! |
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![]() Fotos © M. Grebler |
Hier ist der Kinnriemen offensichtlich viel zu locker eingestellt. Der Helm lässt sich fast beliebig weit nach hinten oder vorne verschieben. Bei einem Sturz ist der Helm so im günstigsten Fall eher wirkungslos, kann aber auch zu schweren Verletzungen führen! |
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Reithelm im Winter Frostige Wintertage stellen den sicherheitsbewußten Geländereiter mitunter vor ein erhebliches Problem. Sich die Ohren abfrieren oder auf den Reithelm verzichten? Nun, beides ist keine Lösung! Wer einen größenvestellbaren Reithelm besitzt, kann (sofern nach oben noch Spielraum ist) diesen einfach größer einstellen und eine dünne Wollmütze (oder Strinband) darunter ziehen. Andernfalls wäre es zu überlegen, für den Winter einen zweiten Reithelm anzuschaffen, ca. 2 Nummern größer (ausprobieren!) um ebenfalls eine Mütze darunter anziehen zu können. Anstatt einer Strickmütze gibt es auch im Fahrradhandel ganz dünne Kälteschutzhaben, die kaum auftragen. Eine denkbare Alternative sind auch so genannte "Earbags", die an den Riemen des Helms befestigt werden und die Ohren warm halten sollen. (Ich persönlich konnte mich nicht damit anfreunden.) So angenehm übrigens die gute Belüftung moderner Reithelme im Sommer ist, so sehr wünscht man sich bei eisigem Wind dann manchmal die klassischen "winddichten" Modelle! :-) |